/ kurzgeschichte

A Forest

Der Wald umschloss ihn, machte sich in ihm breit, füllte ihn ganz und gar aus, lenkte seine Schritte, führte ihn tiefer und tiefer in die Dunkelheit wo sich seine Gedanken desorientiert durch das Dickicht schlugen, über Wurzeln taumelten und in das nächste Loch fielen.

Seine Taten überfielen ihn wie eine Horde Räuber, angetrunken und gröhlend, betäubten seine Hoffnung mit einem kräftigen Schlag, stülpten ihn einen dreckigen Sack über den Kopf und verschwanden mit ihr über einen Stein, trugen sie tief und tiefer in den Wald.

Jeder Schritt fiel ihm nun schwerer als der vorige und der hatte das Gefühl, als sinke er mit jedem Schritt ein Stückchen weiter in den Waldboden ein, der sich wie Pudding anfühlte.

Hin und wieder blitzte zwischen den ebenholzfarbenen Stämmen ein grelles Licht hindurch, das ihn blendete und taumeln lies, wurde aber schon nach wenigen Sekunden von einer Wand aus Schwärze verschlungen.

Er stolperte regelmäßig, stürzte ins Unterholz, schlug sich immer wieder die verschwitzten Hände auf, raffte sich wieder auf, ohne überhaupt ein Ziel zu haben und weinte im Wanken ein paar bittere Tränen die ungeört auf dem Waldboden aufschlugen.

Und als er endlich wieder zu Hause in seinem Bett lag, wusste er, dass er keine Hoffnung mehr hatte.